Schön, dass Sie im Pausenraum vorbeischauen

Nach beruflichen Stationen in der psychosomatischen Forschung und in einer kleinen Unternehmensberatung im Ruhrgebiet ist nun seit mehr als 10 Jahren die psychische Gesundheit von Menschen am Arbeitsplatz mein Thema.

Seit 2006 arbeitete ich freiberuflich unter dem Namen „In Bewegung bleiben“, womit die grundsätzliche Bereitschaft des Menschen angesprochen ist, nicht in Stillstand zu verharren, sondern das eigene Leben aktiv in die Hand zu nehmen. Auch die eigene Gesundheit.

Seit Ende 2016 nun begrüße ich Sie im Pausenraum. Und dies ist kein Widerspruch, vielmehr eine Weiterentwicklung aus nun einigen Jahren in der Betrieblichen Gesundheitsförderung. Denn in unzähligen Seminaren, Workshops und Beratungsstunden habe ich viel aus erster Hand erfahren. Und ich sehe, dass Menschen branchenübergreifend und unabhängig ihrer Position im Unternehmen grundlegend mit Überforderung, Flexibilitätsanforderungen, Dynamik, Zeitdruck, gesellschaftlichem Selbstoptimierungsdruck und dem Gefühl kämpfen, niemandem gerecht zu werden. Und in all dem vergessen oder missachten, was die eigenen Ziele, Werte, Interessen und Neigungen ausmacht, und woraus jeder - ganz individuell - seine Energie zieht, um mit voller Kraft, sowohl im Berufsalltag, als auch Privatleben präsent zu sein. Der Mensch ist hinsichtlich seiner Anforderungen an den Grenzen des Machbaren angelangt. Wir brauchen von allem weniger, unser Kopf viel mehr Pausen. Dabei helfe ich Ihnen.

Es war daher auch für mich an der Zeit meine Tätigkeit neu auszurichten, und in dem Zuge neu zu benennen. Den Pausenraum kennen wir alle als Ort für die Erholung zwischendurch, zum abschalten, durchatmen, und schnell ein bißchen neue Energie tanken: Der Umgang mit Stress, Resilienz, das heißt die Stärkung der psychischen Widerstandskraft, und pragmatische Techniken der Entspannung bleiben weiterhin meine Hauptarbeitsthemen.
Der Pausenraum kann aber auch der bewusste Rückzugsort sein, um fernab des Alltags neue Lösungsideen und Impulse zu bekommen. Mit der Festscheune von Bauer Kammesheidt in Essen-Schuir habe ich dieses Jahr die perfekten Räumlichkeiten für meine offenen Trainingstage gefunden.

Welche Bedeutung auch immer der "Pausenraum" in der Zeit, die wir gemeinsam verbringen, für Sie hat- mir ist es wichtig Ihnen in dieser Auszeit vom Alltag durch meine Arbeitsweise einen Rahmen anzubieten, der Ihnen bestmöglich in der Auseinandersetzung mit sich selbst hilft. Denn Gesundheit ist ein höchst persönliches Thema. Dieser Rahmen ist daher meiner Meinung nach selten der in Anzug und Krawatte. Auch das Berieseln lassen mit 50 Folien ist eher ein Energieräuber. Eine gute Portion Humor darf jedoch immer sein.
Erwarten Sie im Pausenraum eine thematisch pragmatische, menschlich persönliche, lockere und ungezwungene Atmosphäre.

Bis bald im Pausenraum!
Melanie Kaczerowski 

Publikationen

  • Kaczerowski, M. (2016). Gelassen bleiben im Stress!  In: Eßer, A. & Kröpke, H.: Tutorienarbeit im Diskurs III. Qualifizierung für die Zukunft. Schriften zur allgemeinen Hochschuldidaktik, Band 2, Tagungsband. Münster, WTM Verlag. 
  • Kaluza, G. & Kaczerowski, M. (2013). Train the Trainer-Schulungskonzept und Beratungsmaterialien zum Thema Motivierende Gesprächsführung für Berater in der Selbsthilfe.
  • Kaczerowski, M. & Kuhnert, P. (2011). Förderung der psychischen Gesundheit bei Erwerbslosen. Ein Leitfaden. LIGA.Praxis 4. Landesinstitut für Gesundheit und Arbeit des Landes Nordrhein-Westfalen.
  • Kaczerowski, M. & Kuhnert, P. (2008). Mehr als nur "schwer vermittelbar". Handwerkszeug für motivierende Einzelgespräche zur psychischen Stabilisierung von arbeitslosen Menschen. Unveröffentlichter Bericht der Technischen Universität Dortmund für das BMAS.
  • Kaczerowski, M. & Kuhnert, P. (2008). Mehr als nur „schwer vermittelbar“. Einzelberatung innerhalb von Stabilisierenden Gruppen. In: Kuhnert, P.: Handbuch Stabilisierende Gruppen. Ein Praxisratgeber für die Einzel- und Gruppenberatung mit ALG-II-Empfängern. Dortmund: Technische Universität.
  • Kaczerowski, M. et al. (2007). Gesund & fit bleiben - Praxisratgeber zur Gesundheitsförderung bei Langzeitarbeitslosen 50plus (2007). Frankfurt/Oder: Deutsche Angestellten Akademie.
  • Kaczerowski, M. & Kaczerowski, S. (2007). Wellnesshotels zum Verlieben. books&friends
  • Kaczerowski, M., Schwamberger, A. & Stützer, S. (2005): Wellnesshotels zum Verlieben für Familien. books&friends

Qualifikation

Diplompsychologin

Angewandte Gesundheitspsychologie
(bei Prof. Dr. Gert Kaluza, GKM Marburg)

Stressbewältigungstrainerin
(Lizenz "Gelassen und sicher im Stress")

Entspannungstrainerin
(Lizenz Progressive Muskelentspannung und Autogenes Training)

Motivierende Gesprächsführung
(nach Miller & Rollnick)

Berufspraxis

Freiberufliche Personaltrainerin
seit 2000

Spezialisierung Betriebliche Gesundheit
seit 2006

Tätigkeit in der Gesundheitstelematik
seit 2007

Kooperationspartner