Dein Experiment: 40 Tage ohne Stress

Verpasse dem Stress eine Fastenzeit!
Kaum ist das letzte Konfetti weggefegt, da heißt es für viele: Fastenzeit. Ob religiös verankert oder nicht: Viele nutzen die Zeit zwischen Aschermittwoch und Ostern, um genau 40 Tage in klar strukturiertem Zeitrahmen Buße und dem Körper Gutes zu tun. Vielleicht auch nur, um den Körper optisch auf die anstehende Badesaison vorzubereiten? Für Viele heißt das jetzt jedenfalls: Keine Süßigkeiten, kein Alkohol. Warum das so beliebt ist und hilft: Klare Zeitvorgabe, klarer Rahmen zur Orientierung, plus soziale Unterstützung am Esstisch zu Hause (sofern alle mitziehen). Das hilft!

Lust auf ein individuelles Experiment?
Wie wäre ein ganz persönliches Experiment, mit dem Ziel, eine 40-tägige Stress-Fastenzeit einzulegen? 40 Tage lang jeden Tag nur eine einzige Kleinigkeit tun, und die Chancen erhöhen, das Leben stressfreier zu gestalten. Probieren Sie es doch mal. Wenn sich nichts verändert, hören Sie ab Tag 41 einfach wieder damit auf. Viel zu verlieren gibt es dabei jedenfalls nicht. Und so funktioniert es:

  • Suchen Sie sich einen der unten stehenden 24 Tipps, und zwar den, der Sie spontan anspricht. Nur diesen einen!
  • Diesen Tipp jetzt 40 Tage beherzigen!
  • Ziehen Sie danach ein Fazit: Hat sich durch das Beachten des Tipps etwas an Ihrem Alltag geändert?


Und hier kommen 24 Tipps für die nächsten 40 Tage:

  1. Schreibe jeden Abend etwas auf, für das du dankbar bist.

  2. Lass den Fernseher aus und gehe statt dessen einem Hobby nach. 

  3. Suche direkt und aktiv das Gespräch über etwas, das dich gedanklich beschäftigt. Mit Kollegen, Chef, Partnern, Freunden, Familie, etc.

  4. Pausiere in einem deiner Social Media-Accounts, oder reduziere deine Aktivitäten dort auf einmal täglich.

  5. Gehe einmal am Tag raus in die Natur, egal wo und wie lange. Hauptsache Natur. Das ist das mit den Bäumen, dem Vogelgezwitscher, dem Geruch der ersten Frühlingsboten... und nicht der Apfel auf deinem iPhone. ;-) Fortgeschrittene lassen Letzteres in der Zeit einfach mal zu Hause oder am Arbeitsplatz.

  6. Nutze einmal am Tag den Gang in die Teeküche, zum Drucker, zur Toilette o.ä. als bewusste Auszeit vom Trubel und mache unterwegs ganz bewusst etwas, das dich entspannt: tief durchatmen, Körper recken und strecken, Augen schließen, Hände/Gesicht kalt waschen, ein Glas Wasser trinken...

  7. Bring mehr Bewegung in den Alltag und laufe jeden Tag ein paar Schritte mehr: Zum Beispiel indem du das Auto direkt weiter weg parkst, eine Bahnstation eher aussteigst, abends eine kleine Runde spazieren gehst, etc. Fortgeschrittene nehmen immer mal wieder andere Wege - es gibt unterwegs so viel zu entdecken!

  8. Mache mindestens eine größere Pause am Tag und nutze sie als richtige Pause: Zum Essen, Spazieren, Sonne tanken, fröhlichen Plausch, Musik hören, Lesen, Entspannungsübung machen, Gedanken schweifen lassen, was auch immer! Hauptsache, es dreht sich nicht um Arbeit. Das Mittagessen mit zum Arbeitsplatz nehmen zählt nicht als Pause... ;-)

  9. Wenn du unter Zeitdruck leidest: Plane täglich einen "geschmeidigen" (und nicht gehetzten) Übergang zwischen 2 Tätigkeiten. Zum Beispiel kannst du morgens 5 Minuten (aber nicht länger) im Bett liegen bleiben und dich gedanklich auf den Tag einstimmen, oder du bleibst zwischen zwei Terminen 5 Minuten im Auto sitzen und hörst deine Lieblingsmusik, hängst ein bißchen deinen Gedanken nach oder machst eine kleine Entspannungsübung. Nach dem Meeting noch ein paar Minuten mit den Kollegen zu plaudern, hat den gleichen Effekt.

  10. Lasse eine Sache, die du gefühlt machen musst, von der du aber rational weißt, dass du sie genauso gut an einem anderen Tag erledigen könntest und sie nur dir wichtig ist, liegen. Schau, was passiert.

  11. Neigst du dagegen zur Aufschieberitis: Erledige jetzt täglich das Unangenehmste zuerst. Schau, was passiert.

  12. Suche täglich bewusst den Kontakt zu einem Menschen, der dir gut tut. Gute Kontakte sind Menschen, die dich zum Lachen bringen, oder ehrliches Interesse an dir zeigen, oder hilfsbereit sind, oder mit dir deinen Sport/dein Hobby/deinen Humor teilen, oder von Stressgedanken ablenken, oder dir Energie geben statt rauben, oder gute Ratschläge parat haben, oder einfach nur da sind. Oder, oder, oder... WhatsApp und E-Mails, Postkarten, Telefonate, persönliche Treffen - es gibt viele Varianten von ganz kurz bis lang, wie du den Kontakt zu deinen Mitmenschen im Alltag pflegen und nutzen kannst. 

  13. Überprüfe einmal am Tag, ob sich beim Atmen deine Bauchdecke bewegt (beim Einatmen hebt und beim Ausatmen wieder senkt, so sollte es bei einer stressfreien Bauchatmung sein).

  14. Akzeptiere etwas, was dir schlechte Gefühle bereitet, du aber nicht verändern kannst.
    Natürlich nur, wenn du es wirklich nicht selbst in der Hand hast!

  15. Werde aktiv bzgl. einer Sache, die du womöglich doch verändern kannst.

  16. Wähle täglich ein Teil in deinem Zuhause aus, von dem du dich trennen kannst (weil du es ewig nicht benutzt hast, du nicht mehr wusstest, dass es existiert, du es doppelt besitzt oder ganz einfach nicht magst). Weniger Besitz bedeutet: weniger Instandhaltung/Sauberhalten/Reparieren/schnelleres Anziehen am Morgen bezogen auf Kleidung. Sammele alles in einem Sack und verwahre es ein paar Wochen länger als dein Experiment. Falls du in dieser Zeit nicht mehr an diese Dinge denkst und sie dir nicht fehlen - trenne dich davon. Bevor du es wegschmeißt, sind Nachbarn, Secondhandläden und soziale Einrichtungen gute Adressen für gut erhaltene und noch nutzenswerte Gegenstände oder Kleidung.

  17. Tu dir jeden Tag etwas Gutes. Nicht als Belohnung, weil du etwas Besonderes geleistet hast, sondern einfach nur so.

  18. Betrachte es jetzt 40 Tage als eine deiner obersten Prioritäten, dass du ausreichend Schlaf bekommst.

  19. Wenn du bei einer Sache nicht weiter weißt: Suche dir hemmungslos Hilfe, Rat oder Unterstützung bei anderen.

  20. Deine Konzentration sinkt? Nimm das Signal ernst und mach jetzt eine kurze Pause, statt es zu ignorieren.

  21. Genieße schöne Momente bewusst. Ob die Dusche am Morgen, der Kaffee in der Sonne, der kurze nette Plausch mit den Kollegen, der wirklich gute Kinofilm, das herzerwärmende Kinderlachen, oder das eindrucksvolle Konzert - halte diese Momente am Tag z.B. durch Aufschreiben oder das Sammeln von Kaffeebohnen o. ä. pro Erlebnis fest. Das gute alte Tagebuch...! Reflektiere das Erlebte am Ende des Tages für einen Moment.

  22. Schreibe vorm Zubettgehen auf, was dir durch den Kopf geistert, oder woran du morgen denken solltest.

  23. Sage eine Anfrage (beruflich wie privat) direkt ab, oder bitte um Bedenkzeit. Erläutere deine Gründe.
    Alternativ: Traue dich, zuzusagen.

  24. Versuche über etwas, das dich ärgert, zu lachen.

 

Entscheide dich nun. Und dann heißt es: Los geht's!
Viel Entspannung im 40-tägigen PAUSENRAUM!

 

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